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Teppiche von Nanimarquina

Ausstellung

Öko-Design

Das Ihnen unterbreitete Angebot der Design-Unternehmen Goodsmoods und Made in Design umfasst die Möglichkeit, auf ein Archiv ökologischer Materialien zuzugreifen. Dieses bietet hervorragend aufbereitete Informationen, nämlich unterschiedliche Teilelemente, die aufgrund neuer umweltfreundlicher Verfahren kreiert wurden und hinsichtlich der Gestaltungen die Überzeugungen der Designer widerspiegeln, die sich mit Herzblut für ihre Sache einsetzen.Die Auswahl unter ökologischen Gesichtspunkten, die zugleich für Variantenreichtum sorgt, können Sie entdecken im Printemps Haussmann, vom 5. bis zum 13. September 2019.

01. Who

Designer & Handwerker

Der Gesichtspunkt des Menschlichen erhält wieder seinen Platz im Zentrum des kreativen Schaffens. Eine zentrale Verbindung zwischen Designer und Handwerker stellt die Entwurfsskizze und die Fertigung in Handarbeit dar. Die neue Aufwertung des Handwerklichen und die Betonung der Funktion der Designer verleihen diesen eine neue Rolle. Die Künstler, sie sich engagieren und die Know-how und Moderne überzeugend verbinden.

Designer & Handwerker

Sebastian Herkner - Ames
Ein einführender Abschnitt hinsichtlich derjenigen Teile, die sich bereits zu Ikonen entwickelt haben.

Der deutsche Designer Sebastian Herkner reiste durch Kolumbien, gemeinsam mit der Gründerin von Ames, Ana Maria María Calderón Kayser, um sich dort mit kolumbianischen Handwerkern auszutauschen und fundiertes Know-how und traditionelle und nachhaltige Fertigungsarten zu entdecken. Die konkreten Ergebnisse dieser Rundreise sind der Sessel Maraca – dessen Baumwollüberzug handgefertigt ist und Naturfarben enthält; damit wird die Tradition der kolumbianischen Hängemattenfertigung weitergeführt; zudem ist auf die Liegestuhl Cielo hinzuweisen; er besteht aus wiederaufbereitetem Kunststoff, wird mit einer traditionellen kolumbianischen Arbeitsmethode gefertigt, die als „Momposino“ bezeichnet wird; ferner sind die aus Keramik gefertigten Beistelltische Nuna bemerkenswert.

Sessel Maraca, Chaiselongue Cielo, Beistelltische Nuna von Sebastian Herkner

Werkstatt Emmaüs
Großartige Ideen, ausgeprägte Solidarität - und wiederaufbereitetes Holz!

Die Werkstatt Emmaüs umfasst eine Möbeltischlerei und ein Verlagshaus neuen Stils; hier überschneiden sich drei Welten: Die des zeitgenössischen Designs, des Handwerks und des Engagements gegen die um sich greifende Ausgrenzung von Bevölkerungsgruppen. Diese Tischler-Schule ist der Emmaüs-Bewegung angegliedert. Die hier gefertigten Gegenstände bilden zugleich Objekte, die widerspiegeln, dass praktische Fachkompetenzen weitergeben werden an Personen, die hier aufgenommen werden. Die Ausgangsmaterialien der vom Atelier 5.5 geschaffenen Kollektion von Kleiderhaken und der von Ferréol Babin kreierten Lampe Georges sind ehemalige Fensterpfosten, ferner von Industrieunternehmen ausgemusterte Spanplatten und die in der Werkstatt bei der Fertigung anfallenden Schnittabfälle.

Kleiderhaken vom Studio 5.5 und Lampe Georges, kreiert von Ferréol Babin
Kleiderhaken vom Studio 5.5 und Lampe Georges, kreiert von Ferréol Babin

Pauline Deltour - AMES
Aus Palmen stammende Fasern und zugespitzte Ideen.

Drei Nationalitäten und ein Projekt, das außerordentlich innovativ und zugleich farbenfroh ist. Die französische Designerin Pauline Deltour war für die Marke Ames tätig; sie besitzt die kolumbianische und die deutsche Staatsbürgerschaft. Sie bieten gemeinsam eine Kollektion mit einmaliger multikultureller Ästhetik an, die vom Know-how der kolumbianischen Handwerker inspiriert ist, die deutsche Technologie mit einem französischen Flair verbindet – darauf befindet sich der Bestätigungsstempel. Pauline Deltour achtet ganz besonders auf die Verwendung nachhaltiger Materialien und Naturstoffe, wie etwa aus Palme Süßgras Caña Flecha oder der Palmfaser Iraca. Die letztgenannten Fasern wurden mit der Hand vorsichtig geflochten, und das kreative Endergebnis ist dann der Schemel Cana oder der Spiegel Killa.

Schemel Cana, Spiegel Killa von Pauline Deltour

Lex Pott
Das Handwerk zu neuem Leben erwecken.

Jede der von Lex Pott kreierten Kerzen stellt eine einmalige Kombination dar, die intuitiv mit Farben und Proportionen spielt. Unter den aufmerksamen Blicken des niederländischen Designers werden sie mit der Hand so gewunden, dass sich eine einmalig schöne äußere Gestalt herausbildet. Sämtliche Kerzen werden in der Werkstatt von Lex Pott in den Niederlanden hergestellt, kein Material geht verloren, alles wird wieder aufbereitet: Die Wachsabfälle werden wiederverwendet zur Fertigung neuer Kerzen in verschiedensten Farben.

Kerzen Pillar von Lex Pott
Kerzen Pillar von Lex Pott

02. What

Auf das Material kommt es an!

Es hat die Designer schon immer inspiriert. Die ganze Bandbreite der Ökologiethematik, die Wiederverwertung von Materialien und ihre Herkunft stimulieren ihre Kreativität. Aus den Ozeanen stammend, von den Bäumen oder Feldern oder im wahrsten Sinne des Wortes verwandelt – die kreativen Köpfe konzipieren die Materialien der Zukunft Materialien aus Flachs, Apfel, recyceltem Kunststoff, Brennnesselfasern - das Öko-Design sorgt für neue Werte und erfindet Ausgangsmaterialien neu.

Capas 3 Teppich von Nanimarquina

ecoBirdy
Ökologie passt überzeugend zum Konzept von kinderfreundlich

ecoBirdy, Im Sinne von: die Kreislaufwirtschaft wird zu einem Kinderspiel. Die Marke sorgt für die Wiederverwertung von Spielzeug, und aus diesen Materialien entstehen dann farbige Möbel für Kinder. ecoBirdy hat ein Gesamtkonzept geschaffen, das umfasst: das Sammeln und die Wiederverwertung von Spielzeug, auch die Möbelplanung und Herstellung. Die Kollektion basiert ausschließlich auf aufbereitetem Kunststoff, und zwar ausgehend von aus Europa stammenden Abfällen; die Erzeugnisse werden in Italien produziert.

Kindertisch Luisa und Stühle Charlie, kreiert von Vanessa Yuan und Joris Vanbriel
Kindertisch Luisa und Stühle Charlie, kreiert von Vanessa Yuan und Joris Vanbriel

Nanimarquina
Auf Brennnesseln laufen?

Die vielen Stunden, die die kreativen Köpfe ihren Projekten widmen, um ihrer Vision der Gegenwart konkret Ausdruck zu verleihen, und die Arbeit der Weber, die hochkonzentriert die überlieferten Handgriffe im Einklang mit der langjährigen Tradition wiederholen, all dies spiegelt sich in der Qualität der Teppiche von Nanimarquina wieder. Aus Wolle (Teppich Capas 1), aus der Feige - die Pflanzenfasern aus dem Ursprungsland Kolumbien werden gewöhnlich für Kaffeesäcke benutzt - (Teppich Cabuya Rug), oder wird aus Brennnesseln hergestellt (Teppich Natural Nettle): Die Naturfasern stehen im Vordergrund. Es gibt kein Unkraut, wenn es sich um Öko-Design handelt.

Teppich Capas 1 von Mathias Hahn, Teppich Cabuya von Sebastian Herkner, Teppich Natural Nettle aus Brennnesselfasern von Nanimarquina
Teppich Capas 1 von Mathias Hahn, Teppich Cabuya von Sebastian Herkner, Teppich Natural Nettle aus Brennnesselfasern von Nanimarquina.

Constance Guisset Studio
Ganz auf Flachs und Leinen setzen: eine leuchtende Idee.

Die Lampe Zacatecas wurde von Constance Guisset für die Ausstellung „Delta 76“ kreiert. Deren geometrische und organische Form betont das Flachskleid, und die Fasern bilden einen Faltenwurf mit attraktiven Streifen. Flachsmaterialien sind der Champion der ökologischen Fasern: Für deren Anbau benötigt man sehr wenig Dünger, der Pflanze gelingt es, alle natürlichen Ressourcen des Bodens zu nutzen, und sie muss auch nicht bewässert werden. Es werden durch den Flachsanbau europaweit 250.000 Tonnen CO2 gebunden, das entspricht dem Wert der CO2-Mengen, die ausstößt: Ein Renault Clio, der 62.000 Mal die Erde umrundet. Der Wert entspricht auch 3231 Hin- und Rückflügen von Schanghai zum Mond!

Lampe Zacatecas von Constance Guisset
Die von Constance Guisset kreierte Lampe Zacatecas

Magis
Ein leichter Sitz, jedoch wirklich sehr bemerkenswert.

Der komplett recycelbare Stuhl „Plato“ wurde mit Beinen aus Aluminiumguss und einer Sitzschale mit dünnen Latten aus Aluminiumdruckguss hergestellt. Mit dieser Technologie erhält man eine dünnere und zugleich solidere Sitzschale als bei vergleichbaren Kunststoffstühlen. Mit „Plato“ reduziert Jasper Morrison das Sitzmöbel auf seine wesentlichen Funktionen: eine vertiefte Form, ohne Masse. Als Designer von Gebrauchsgegenständen möchte er nur einem einzigen Anspruch genügen: unseren Alltag mit nachhaltigen Design-Objekten verbessern.

Sitz „Plato“ von Jasper Morrison
Sitz „Plato“, kreiert von Jasper Morrison

03. How

Neue Arten der Fertigung

Nichts geht verloren, alles wird umgeformt. Neue Produktionsarten, kurze Kreisläufe, stoffliche Aufwertung im Recycling – das Design erfindet sich neu und bekommt neuen Schwung! Die kreativen Köpfe sorgen für neue Impulse: eine neue Art der Konzeption, innovatives Herangehen, Neuschöpfung, Umformung: eine innovative ökologische Konzeption, bei der die Spitzentechnologien den ökologischen Fußabdruck der Kreationen vermindern.

Componibili Bio Ablage von Kartell

FOEKJE FLEUR
Eine Flasche im Meer.

Nachdem Foekje Fleur Artikel über die „Plastiksuppe“ gelesen hatte, sah sie sich den Zustand der durch ihre Geburtsstadt Rotterdam fließende Meuse genauer an. Sie fand hier Kunststofflaschen, die seit den 1960-er Jahren angeschwemmt wurden. Sie kam dann auf die Idee, die Bevölkerung für dieses zunehmende Problem zu sensibilisieren, indem sie nachhaltige, aus Porzellan bestehende Kopien dieser von ihr aufgefischten Abfälle schuf. Die aus der Meuse stammenden Kunststoffflaschen dienten zur Herstellung von Formen, in die das flüssige und pigmentierte Porzellan gegossen wurde. Alles wird in Handarbeit gefertigt, in der Welthauptstadt des Porzellans, in Jingdezhen, in China.

Vasen Flaschen von Foekje Fleur
Vasen Flaschen, kreiert von Foekje Fleur

Tip-toe
Füße (und Hände) für ein ausgeprägteres ökologisches Design herstellen.

Die Ausgangsidee von Tip-Toe? Alten Tabletts neues Leben verleihen, indem Tische, Schemel, Büromöbel oder individuell gefertigte Pulte kreiert werden, mit farbigen Fußelementen in Modulbauweise. Das Start-up-Unternehmen hatte die Ambition, ihre Serie zu erweitern, durch den Stuhl SSD, der in Paris kreiert und mit ökologischen Materialien aus Europa gefertigt wurde. Für deren Montage benötigt man nur eine einzige Schraube, und seine Verpackung besteht zu 80% aus recyceltem Papier. In verpacktem Zustand hat der Stuhl ein drei Mal geringeres Volumen als ein herkömmlicher Stuhl. Praktisch und ökologisch!

Stuhl SSD, Tischbeine und altes Tablett
Stuhl SSD, Tischbeine und altes Tablett

Kartell
Kartell Loves The Planet.

Kartell, Pionier-Unternehmen des Kunststoffs, bringt ein bedeutendes Programm auf den Markt; dieses trägt die Bezeichnung „Kartell Loves The Planet“. Dieses Projekt zielt darauf, sämtliche erfolgreichen Nachhaltigkeits-Praktiken in einem Fertigungsverfahren, bei Nutzung recyclingfähiger Rohstoffe mit geringem ökologischem Fußabdruck, umzusetzen. Der italienische Verlag legt größten Wert darauf, ausschließlich Rohstoffe, die völlig recycelt werden können, zu nutzen, die nach im Ergebnis des Umformungsverfahrens zur Produktion von Industrieprodukten dienen. Dank siebzigjähriger technologischer Forschung und Entwicklung wird ermöglicht, dass Materialien kontinuierlich effizient ausgewählt werden, damit die Umwelt regeneriert und geschützt wird. Sämtliche Verpackungen der Produkte sind zu 100 % recyclingfähig. Wir stellen hier den Compo bio vor: aus natürlichem Material bestehend, zu 100% biologisch abbaubar, bestehen aus pflanzlichen Abfällen, denen Mikroorganismen beigefügt werden, die einen Stoff erzeugen, der dem Kunststoff vergleichbar ist. Eine neue Hülle für die Componibili-Behälter, die auf diese Weise ökologischen Anforderungen entsprechen.

Componibili Bio Ablage von Kartell
Componibili Bio, kreiert von Anna Castelli Ferrieri

Artemide
Ein grünes Wachstum.

Die aus mundgeblasenem Glas bestehende Hängelampe Gople wird in traditioneller Fertigung auf venezianische Art produziert; im Ergebnis erzielt man eine ganz besonders attraktive Färbung. Das zart gefärbte Glas vermittelt den Eindruck farblicher Abstufungen. Jede Lampe wird in Italien handgefertigt und ist daher ein Unikat. Unter Einsatz einer Technologie, die ihrerseits in dieser Weise einmalig ist: Die Lampe kann mit einem RWB-System ausgestattet werden, das die Fotosynthese begünstigt und somit das Pflanzenwachstum fördert. Das blaue Licht unterstützt die Wachstumsphase, und das rote Licht fördert die Blütenbildung der Pflanze. Leuchtend und glänzend!

Lampe Gople von Artemide
Lampe Gople, kreiert von Bjarke Ingels

04. Where

Wenn der Aspekt des örtlichen und regionalen Wirtschaftens in den Vordergrund tritt

Der Begriff des „Lokalismus“ lässt neue Marken entstehen, und die Fachkompetenzen überwinden die Grenzen. Die Gütertransporte begrenzen, zugleich aber auch die Gemeinschaften einbeziehen. Woher stammt dieser Gegenstand? Wer hat ihn hergestellt? Das auf dem Etikett befindliche „Made in“ verändert sich in „Made for“, und zwar im Sinne eines sowohl sozialen als auch kulturellen Engagements. Förderung der Besonderheiten der Regionen, der lokalen Diversität – das ist alles andere als eine Nebensache. Die deutlich auf den Umweltschutz ausgerichtete Strategie wird ergänzt durch den Wunsch nach Rückverfolgbarkeit und Engagement. Dies unterstützen die Designer, denen es um sinnvolle Produkte geht, nachdrücklich.

Saski Stuhl von Alki

Margaux Keller Collections
Vom Mittelmeer inspiriert.

Das Credo von Margaux Keller: Die bisherigen Design-Codes und Normen überdenken, im Kontext limitierter Objekt-Editionen, die vor Ort durch Handwerker gefertigt werden, die ihrerseits über außergewöhnliches Know-how verfügen. Der örtliche Bezug stellt für die Designerin aus Marseille eine Priorität dar, und sie erläutert, dass „unser örtliches Territorium über Schätze und Fachwissen verfügt, das jedoch verloren geht. Es ist für uns Designer eine Pflicht, diese wertvollen Erfahrungen neu zu bewerten und nachzuweisen, dass ein solcher Kreislauf nicht nur möglich, sondern vor allem viel effizienter ist, qualitativ gesehen, also auch nachhaltig. „Eine Konzeption, die seitens der Designerin umgesetzt wurde, konkret mit „Vue mer“ der Serie 01. Eine Würdigung des Mittelmeeres, wo jeder Gegenstand in seiner Beziehung zum blauen Mittelmeer gezeichnet wird; die Herstellung der Waren erfolgt in familiär geführten Werkstätten, die Margaux Keller so am Herzen liegen.

Salz- und Pfefferstreuer Ormeau von Margaux Keller
Salz- und Pfefferstreuer Ormeau von Margaux Keller

Alki
Gefertigt in Euzkadi.

Alki ist eine Möbelwerkstatt; diese wurde 1981 in Itsasu, einem kleinen Dorf im Baskenland gegründet, in ländlicher Umgebung mit wenigen Industriebetrieben. Die Genossenschaft entstand aufgrund dieser Entschlossenheit der Beteiligten, „im Land“ zu leben und zu arbeiten. Es handelt sich dabei nicht nur um eine Möbelmarke, sondern auch ein wirtschaftliches und kulturelles Projekt, das dazu beiträgt, das Baskenland in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Das Unternehmen Alki setzt eine Herangehensweise um, die auf vernünftige und nachhaltige Entwicklung ausgerichtet ist und bevorzugt dabei die regional vorhandenen Ausgangsstoffe, wie Zedernholz und Holz aus der Kastanie.

Stuhl Saski, kreiert von Jean Louis Iratzoki, Trennelement und Übertopf aus der Kollektion Zumitz von Iratzoki Lizaso
Stuhl Saski, kreiert von Jean Louis Iratzoki, Trennelement und Übertopf aus der Kollektion Zumitz von Iratzoki Lizaso

ACdO
Verbinden der Probleme des Globalen mit dem örtlichen Handwerk.

Im Anschluss an seine Reise in den kolumbianischen Teil des Amazonas im Jahr 2011 kreierte der Designer Alvaro Catalán de Ocón die PET Lamp. Das Projekt verbindet die Wiederverwertung der PET-Kunststofflaschen mit traditionellen Webereitechniken, wie sie international in verschiedenen Regionen üblich sind, und das Endergebnis sind dann die Hängelampen in Form von Unikaten. Besonders interessant ist die Idee aufgrund der Möglichkeit, ein globales Problem anzugehen (die aus PET-Flaschen stammenden Abfälle) und dabei zugleich das regionale Handwerk einzubeziehen: Alvaro Catalán de Ocón wendet sich an südamerikanische, äthiopische und japanische Handwerker, damit diese um die Flaschen herum Lampenschirme knüpfen; dadurch werden die Fertigkeiten der Beteiligten deutlich gefördert.

PET-Hängelampen, kreiert von Alvaro Catalán de Ocón
PET-Hängelampen, kreiert von Alvaro Catalán de Ocón

LRNCE
Ein Sonnenbrand für das marokkanische Handwerk.

LRNCE wurde 2013 von Laurence Leenaert gegründet. Seine Keramikprodukte und Textilien strahlen von Marrakech aus weit auf die Bereiche von Dekoration und Modewelt. „Inspiriert von afrikanischen Kulten und Ritualen“ entwickelt sich seine Kollektion je nach seinen besonderen Arbeitsbeziehungen mit marokkanischen Handwerkern und Werkstätten; saisonal ist sie nicht geprägt (denn in Marokko gibt es ja fast immer schönes Wetter!). Diejenigen, die ihn in seinem Alltag inspirieren. Die Marke LRNCE spiegelt das wesentliche Konzept des maghrebinischen Handwerks wider; sie betont bezüglich ihrer Produkte, die in sorgfältiger Handarbeit gefertigt werden, den engen Zusammenhang mit kreativen Verfahren.

Vase Nr.20 von Laurence Leenaert
Vase Nr.20 von Laurence Leenaert

Making off

Goodmoods & Made In Design
Öko-Design-Ausstellung im Printemps Paris